St. Ulrich 1860 – Auf den Spuren eines tiefgreifenden Wandels
Spaziergang mit Museumsdirektorin Paulina Moroder – vom historischen Gemälde ins Ortszentrum, mit anschließendem Aperitif am Kirchplatz
Die Veranstaltung findet im Rahmen des art festiVal Gardena „Enes dl’ert“ statt, einer gemeinsamen Initiative von Künstlervereinigungen und Kulturorganisationen in ganz Gröden.
Treffpunkt: Museum Gherdëina, Ausstellung „Werke einer Welt“
Beginn: 17:00 Uhr
Ende: ca. 18:45 Uhr, anschließend Aperitif am Kirchplatz
Sprache: Ladinisch
Teinehmerzahl: max 15 Personen
Bitte melden Sie sich vorab für die Veranstaltung an.
Wie sah St. Ulrich um 1860 aus, bevor sich das Ortsbild grundlegend veränderte? Welche Menschen, Ideen und wirtschaftlichen Entwicklungen stehen hinter den Wandel vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem bedeutenden Zentrum der Holzschnitzkunst und Bildhauerei?
Ausgangspunkt dieser besonderen Führung ist die Ausstellung „Werke einer Welt“ im Museum Gherdëina. Vor dem Landschaftsgemälde von Josef Moroder Lusenberg, das St. Ulrich im Jahr 1860 zeigt, beginnt eine Zeitreise in eine Epoche tiefgreifender wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen.
Gemeinsam mit Museumsdirektorin Paulina Moroder entdecken wir auf dem Weg vom Antoniusboden bis zum Kirchplatz historische Werkstätten und Versandthäuser. Sie erzählen Geschichten von Pioniergeist und handwerklichem Können, von unternehmerischer Initiative und internationalen Handelsbeziehungen, von gesellschaftlichem Aufschwung und kulturellem Wandel.
Der Rundgang zeigt, wie die Holzspielzeugindustrie und die Altarbaukunst zur Entwicklung des Ortes beitrugen und wichtige Voraussetzungen für den späteren Tourismus schufen.
Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Aperitif am Kirchplatz – eine Gelegenheit, das Erlebte in besonderer Atmosphäre nachklingen zu lassen.
